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Deidesheimer Advent

Die berühmte Weinstadt mit ihrer „Himmlischen Meile“ wird an allen vier Adventswochenenden, jeweils freitags bis sonntags, zur vorweihnachtlichen Schatztruhe.

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Deidesheimer Weinbaufläche in Hektar

Im Jahre 770 wurde erstmalig in einer Urkunde des Klosters Fulda Deidesheim als „weinbautreibend“ erwähnt. Die heutigen Weinberge wurden aber erst nach der Jahrtausendwende gerodet und die früheste Nennung einer Rebsorte in Deidesheim, der „Gänsfüßer“, stammt aus dem Jahr 1504. Qualitätsweinbau in unserem heutigen Verständnis gibt es bereits seit Anfang des 19. Jahrhunderts.

Deidesheim war der erste Ort in der Pfalz, dessen Weingüter diesem Anspruch gerecht werden wollten. Aktuell wird in Deidesheim auf einer Fläche von etwa 540 ha Wein angebaut. In der gesamten Urlaubsregion mit den Gemeinden Forst, Meckenheim, Niederkirchen und Ruppertsberg zusammen cirka 1500 ha.

Die Weinlagenkarte

Lagentypische Qualität

Die Weinberge der Urlaubsregion Deidesheim sind absolut sonnenverwöhnt und durch den Pfälzer Wald im Westen vor großer Nachtabkühlung geschützt. Der vorherrschende Boden ist hier verwitterter Buntsandstein, der je nach Lage Anteile von Lehm, Geröll, Kalk oder Ton enthält. Dadurch ist der Boden gut wasserdurchlässig. Dies bewirkt, dass die Wurzeln der Weinstöcke eher im Trockenen stehen und sich dadurch die umgebende Erdschicht stärker und nachhaltiger erwärmen kann. Die Rebe muss tiefer wurzeln, um sich mit Feuchtigkeit zu versorgen. Das wiederum fördert die Aufnahme von Mineralien. So entstehen die lagentypischen und ganz besonderen Weine von höchster Qualität.