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Katja Petrowskaja - neue Turmschreiberin für 2026/2027

 

Der Beirat der Stiftung zur Förderung der Literatur wurde u. a. auf Katja Petrowskaja aufmerksam durch ihre viel beachtete Laudatio auf den Friedenspreisträger Karl Schlögel in der Frankfurter Paulskirche. Mit ihr erhalte die ferne, nahe Gegenwart in Europa eine ganz andere Präsenz.

 

Katja Petrowskaja studierte in Tartu, Estland, in Standford, an der Columbia University und promovierte in Moskau. 1999 zog sie nach Berlin und arbeitet seither für Zeitungen wie die FAS, die Zeit oder die Süddeutsche Zeitung. 2013 gewann sie mit einem Auszug aus ihrer ein Jahr später veröffentlichten Erzählung "Vielleicht Esther" in Klagenfurt den Ingeborg-Bachmann-Preis. Zudem wurde sie unter anderem mit dem "Aspekte"-Literaturpreis ausgezeichnet.  2015 begann sie mit ihrer Kolumne "Bild der Woche" in der FAS. Seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine schreibt sie ausschließlich über die Menschen dort, "Texte über den Krieg", wie der Untertitel ihres vergangenen Werks "als wäre es vorbei" lautet.

 

Die Turmschreiberin für die Amtszeit 2026/2027 erhält 7.500 Euro und ein Weindeputat. In ihrer zweijährigen Amtszeit wird sie je zwei Wochen in Deidesheim für Gespräche und Lesungen anwesend sein. Katja Petrowskaja folgt als Turmschreiberin dem Büchnerpreisträger Arnold Stadler nach.

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