Der Geißbockbrunnen

Amüsante Darstellung der jährlichen Geißbockversteigerung

Der Geissbockbrunnen

Ein 1985 von Gernot Rumpf geschaffener Brunnen vor der Stadthalle „Paradiesgarten“. Amüsant dargestellt wird die Geißbockversteigerung, die jedes Jahr am Pfingstdienstag in Deidesheim in großer historischer Aufmachung gefeiert wird. Das Fest geht zurück auf eine Vereinbarung von Weiderechte in einem Deidesheimer Waldstück zwischen der Tuchmacherstadt Lambrecht und den Stadtvätern Deidesheims. Für dieses Recht musste die Stadt Lambrecht jedes Jahr an Pfingstdienstag einen gut gehörnten und gebeutelten Geißbock zur Versteigerung stellen. Dieser Bock ist auf erhöhter Position in aller Pracht auf dem Brunnen zu sehen. Wer darauf achtet kann im Dekor des Sockels das Pfälzer Nationaltier, die Elwedritsche, in ihren verschiedenen Formen finden.

Von Lambrecht nach Deidesheim geleitet das jüngst verheiratete Lambrechter Brautpaar den Geißbock, dargestellt mit den beiden begehbaren Figuren. Am Brunnengrund ist noch der Napoleonshut zu sehen, der eine Hommage an den großen Feldherrn ist, der durch ein eigenhändig unterschriebenes Dekret die Streitigkeiten zwischen Lambrecht und Deidesheim schlichtete und somit den Bürgern und Gästen Deidesheims die Geißbockversteigerung bis in die heutigen Tage erhielt.



 

 

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